Onkologen sind Ärzte, die sich mit Krebserkrankungen beschäftigen. Die Onkologie umfasst die Prävention, die Diagnostik, die Therapie und die Nachsorge maligner Erkrankungen wie Krebs. Nach den ersten Untersuchungen folgen verschiedene Diagnoseverfahren, um schlüssige Ergebnisse zu erzielen und die Sicherheit zu gewinnen, dass es sich um eine Krebserkrankung handelt. In der onkologischen Beratung wird der Patient über alle Aspekte seiner Erkrankung aufgeklärt.
Die onkologische Beratung kann grob in zwei Kategorien aufgeteilt werden. Einmal handelt es sich um die Prävention bzw. Vorsorge und zum anderen um die Beratung bei diagnostiziertem Krebs. Die Krankenkassen zahlen Vorsorgeuntersuchungen, bei denen es recht günstig ist, den Patienten auch über Lebensweisen und Ursachen von Krebserkrankungen aufzuklären. Bei einer diagnostizierten Krebserkrankung bezieht sich die onkologische Beratung auf die Schritte, die bei jeder Krebserkrankung anders aussehen.
In der anfänglichen Diagnostik wird eine vollständige Anamnese gemacht, bei der der Onkologe alle Symptome und alle Risikofaktoren erfragt. Nach der Anamnese folgen Screeningtests und andere spezifische Untersuchungen wie die der klinischen Chemie, bei der die Körperflüssigkeiten im Labor untersucht werden. Auch die Zytologie von Abstrichen und die Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren zählen zu den Diagnoseverfahren. Wenn sich durch die Untersuchungen der Verdacht auf Krebs erhärtet folgen weitere Diagnoseverfahren. Histologische bzw. zytologische Untersuchungen und Stadienbestimmung und andere Untersuchungen, die relativ viel Aufwand erfordern.
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