Tennis und Golf ohne Schmerzen |
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Tennis/Golf gehört zu den Sportarten, die abgesehen von Spielstrategien, von „Schwung“-vollen harmonischen Bewegungen leben. Der Schwung entsteht durch die entgegen gesetzte Bewegung zweier Massen um eine Achse.Wie bei einem Steinwurf, den jeder nachvollziehen kann, wird der Schwung durch eine Körperdrehung geholt um eine Achse, derer Neigung von der beabsichtigten Wurf-Flugrichtung abhängt. Dabei handelt es sich um die große Masse des Körpers und die kleinere Masse des Armes mit dem Stein (Tennisschläger, Tennisball). Diese Darstellung erklärt auch die enorme Bedeutung des Kraftmomentes am Tennisball. Um auf den Stein eine ausreichende Energie zu übertragen, muss man mit der werfenden Hand einen relativ langen Weg ausführen. Das entspricht dem von dem Tennis-Trainer geforderten „Führen“ des Tennisballs. Das Führen bedeutet, dass der Ball lange an der Schlägerbesaitung „kleben“ muss. Dann wird in einer dadurch längeren Zeiteinheit auch eine kleine Kraft länger am Ball angesetzt eine große Wirkung entwickeln. Der Spieler erreicht mit weniger Kraftaufwand unter Schonung der Muskel und Gelenke druckvolle Schläge. Wie kann ich in der Praxis das Führen des Balles, das heißt den Kontakt Schlägernetz mit dem Tennisball verlängern?Zunächst ein Beispiel: Das Gleiche passiert beim Schlagen des Tennisballs. Das große Körpergewicht des Spielers liegt zwar nah an der Achse, muss sich aber trotzdem spürbar und sichtbar gegen die Richtung des schlagenden Armes bewegen. Beim Training und im Spiel sollte diese Erkenntnis zu neuen Empfehlungen führen. Weg von der Regel: betrachte den Ball. Denn der Betrachter ist von Natur aus unbeweglich. D. Heinemann Alle Rechte beim Verfasser |







