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Ursachen Prostatakrebs

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Ursachen

Die Ursachen einer Erkrankung an Prostatakrebs sind größtenteils nicht bekannt. Wissenschaftliche Feldstudien jedoch haben einige Faktoren, die zum Erleiden des Prostatakrebs führen, feststellen können, wobei teils gegensätzliche Ergebnisse erzielt wurden.

Eine genetische Disposition ist eine der Ursachen der Erkrankung, da eine familiäre Häufung beobachtet wurde. Ein ungefähr doppeltes Risiko haben Männer, deren Brüder oder Väter Prostatakrebs hatten, beziehungsweise haben.

Bei dieser Konstellation sollten die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, die normalerweise mit den fünfzigsten Lebensjahr einsetzen, mit dem fünfundvierzigsten Lebensjahr gemacht werden. Besonders ist bei diesen ärztlichen Befunden die Kontrolle des prostataspezifischen Antigens vonnöten.

Eine Ursache wird in den verschiedenen Lebensbedingungen der Ethnien gesehen, da sich große Unterschiede hierin bei der Krankheitshäufigkeit feststellen lassen, die bei den Nachkommen von Emigranten nicht dem Risiko ihrer Vorfahren entsprechen. Vielmehr wird das Erkrankungsrisiko des neuen Heimatlands angenommen.

Hierbei soll die Ernährung eine Ursache spielen. Das Erkrankungsrisiko an Prostatakrebs wird nicht durch Sterilisation gesteigert.

Eine Ursache, die wissenschaftlich fundiert ist, ist der Testosteronspiegel des Mannes. Die Tumorzellen des Prostatakrebs sind auf die Stimulation durch sogenannte Androgene angewiesen. Eunuchen, beispielsweise, sind nicht von Prostatakrebs betroffen.

Die im fortschreitenden Alter gehäuft auftretende gutartige Vergrößerung der Prostata, sowie die chronische, beziehungsweise akute Entzündung der Vorsteherdrüse sind keine unabhängigen Risikofaktoren.

Die Ursache eines erhöhten Spiegels des Gewebshormon IGF-1 weist eine extrem widersprüchliche Datenlage auf. Gehäuftes Ejakuieren in jungen Jahren senkt hingegen das Risiko des Erkrankens an Prostatakrebs um ungefähr ein Drittel.

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