Diagnose Zwangsstörung

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Diagnose

Die Diagnose einer Zwangsstörung erweist sich in vielen Fällen nicht als einfach. Vor allem muss der Patient selbst zu der Erkenntnis kommen, dass mit ihm etwas nicht stimmt und eventuelle Angstanfälle oder sogar Panikattacken eine tiefer gehende, krankhafte Ursache haben. Die Diagnose wird dann anhand verschiedener Kriterien erstellt, darunter spezielle Fragebögen, die genaue Aussagen über Umfang und Verlauf der Zwangsstörungen geben.
Es gelten bestimmte Anforderungen, die erfüllt sein müssen:

- die Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen müssen vom Patienten als solche erkannt werden

- der Patient muss sich gegen diese Zwänge aktiv wehren

- die Zwänge müssen einen unangenehmen Charakter haben und sich regelmäßig wiederholen

- die Zwänge müssen über einen Zeitraum von zwei Wochen an den meisten Tagen auftreten


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