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Diagnose Morbus Bechterew

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Diagnose

 

Die Diagnosestellung des Morbus Bechterew wird aufgrund der typischen Symptome ihren Anfang nehmen. Auch wenn diese einen ausreichenden ersten Verdacht liefern, so sind dann jedoch weitere Untersuchungen notwendig. Je nach Stadium der Erkrankung kann eine Röntgenuntersuchung der betroffenen Gelenke dann zu weiteren Erkenntnissen führen. Haben sich jedoch noch keine typischen Knochenveränderungen herausgebildet, dann kann die Magnetresonanz-Tomographie letzte Gewissheit bringen, da mit dieser Methode auch entzündliche Veränderungen der die Gelenke umgebenden Weichteilregionen möglich sind, die bereits lange, mitunter Jahre, vor den eigentlichen Knochenveränderungen auftreten.

Oft wird man begleitend auch Laboruntersuchungen vornehmen um einen spezifischen genetischen Marker zu bestimmen. Dabei handelt es sich um den sogenannten HLA-B27 Marker, der bei über 95 % aller Betroffenen vorkommt. Da er aber auch bei etwa 7 bis 8 % der Allgemeinbevölkerung zu finden ist, hat ein Nachweis nur dann eine unmittelbare Relevanz, wenn gleichzeitig schon Symptome vorliegen, die jedoch nur milde ausgeprägt sein können. Der Nachweis dieses Markers deutet aber auf ein gewisses Risiko hin, vielleicht einmal an einem Morbus Bechterew zu erkranken, auch wenn dieser Fall nie eintreten muss.