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Marsupialisation

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Die Marsupialisation ist ein Operationsverfahren, mit dem Zysten behandelt werden. Hierbei sind insbesondere zwei Aspekte von Bedeutung: Zum einen werden oft solche Zysten behandelt, die schwer zugänglich sind , zum zweiten ist es das Ziel der Marsupialisation, die Zyste nicht ganz zu entfernen, weil das entweder nicht von Vorteil oder aber nicht möglich ist. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird die Zyste geöffnet, wobei deren Rand mit der Haut oder einem Organ festgenäht wird, die Flüssigkeit kann dann über eine eigens dafür angelegte Drainage heraus fließen. In der Gynäkologie wird die Marsupialisation vor allem bei der Behandlung der so genannten Bartolin-Zysten angewendet. Bei diesen handelt es sich um Drüsen im unteren Scheideneingang, die sich entzünden, verschließen und dann große Schmerzen bereiten können.

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