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Skelettszintigrafie

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Bei einer Skelettszintigrafie handelt es sich um eine nuklearmedizinische Untersuchung. Metastasen im Knochengewebe weisen einen erhöhten Knochenstoffwechsel auf, welche durch dieses Verfahren mithilfe eines Kontrastmittels und einer Gammakamera sichtbar gemacht werden. Neben Krebserkrankungen wie Prostatakarzinom und Mammakarzinom tritt ein erhöhter Knochenstoffwechsel auch in der Heilungszone von Frakturen, bei entzündlichen Veränderungen wie beispielsweise einer Osteomyelitis oder bei einer Lockerung von Hüft- oder Kniegelenksprothesen auf.
Die Skelettszintigrafie gilt als ein sehr sicheres Feststellungsverfahren mit einer Fehlerquote von weniger als 3 Prozent.

Für diese Untersuchung wird dem Patienten Radionuklide, was als Kontrastmittel benutzt dient, intravenös verabreicht. Diese Phosphatverbindung zeigt im ersten Schritt die Knochendurchblutung an der entsprechenden Knochenstelle an. Die Calciumapatitkristalle lagern das Kontrastmittel im Knochengewebe ein. Dieses Verfahren zeigt im ersten Schritt die Knochendurchblutung selbst an und zu einem späteren Zeitpunkt auch den Knochenstoffwechsel. Das Skelettsystem wird dann mit einer Gammakamera aufgenommen und Areale mit erhöhtem Stoffwechsel können so gut identifiziert werden.

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