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Verbrennungschirurgie

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Die Verbrennungschirurgie behandelt Folgen von schweren Verbrennungen und Verbrühungen der Haut, die nicht kurzfristig verheilen oder Spuren bzw. optische Entstellungen zurücklassen.

Nach der lebensrettenden, medizinischen Erstversorgung in Kliniken bzw. Krankenhäusern werden Patienten zur weiteren Behandlung in spezielle Kliniken für Verbrennungschirurgie überwiesen. Dort werden mittels Plastischer Chirurgie Entstellungen und Behinderungen infolge von Verbrennungen korrigiert. Dies geschieht in der Regel durch Hauttransplantation. An Stellen, wo  Narben, den Bewegungsablauf behindern, werden Operationen vorgenommen.

Bei Hauttransplantationen wird zunächst totes Hautgewebe so weit wie nötig entfernt und Hautschichten mit einer Dicke von etwa 0,2 mm an gesunden Körperstellen ausgeschnitten, welche dann auf die Wunde aufgetragen werden. Lässt sich die Wunde mit eigener Haut nicht hinreichend schließen, können vorübergehend Fremdhaut oder künstliche „Ersatzhaut“ zum Einsatz kommen.

Mit labortechnischen Verfahren lässt sich Eigenhaut vermehren. Hierzu wird ein gesundes Stück ausgeschnitten und in einem zweiwöchigen Verfahren vergrößert. Das vergrößerte Hautstück kann dann auf eine Wunde aufgebracht werden.

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