Sie sind hier: Home News Ernährung Krebs: Chemisch nachbehandeltes Gemüse als Präventionsmittel
 

Krebs: Chemisch nachbehandeltes Gemüse als Präventionsmittel

PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 21. Mai 2010 um 12:04 Uhr
Geschrieben von: Redaktion   
Chemisch angereichertes Gemüse könnte künftig zur Vorsorge von Krebs eingesetzt werden. US-Forscher kamen zur Erkenntnis, dass mit Selen angereicherter Brokkoli sich vorbeugend auf die Krankheit auswirkt, so ein Bericht der Fachzeitschrift “Journal of Agricultural and Food Chemistry”.

Bei chemisch nachbehandelten Tomaten, deren Carotinoidgehalt zuvor künstlich erhöht wurde, könne das gleiche Phänomen beobachtet werden, so die Experten. Landläufig ist bekannt, dass zahlreiche Gemüsesorten hohe Dosen an pflanzlichen Inhaltsstoffen enthalten, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

In manchen Fällen befördern diese sogar die Prävention von Krebs. Diese Wirkstoffe können jedoch nur in der Pflanze eingelagert werden, wenn selbige ihr zur Verfügung stehen, also beispielsweise im Erdreich enthalten sind. Naturgemäß weist Brokkoli, der auf einem selenarmen Boden gereift ist, nach seiner Ernte einen ebenso geringen Anteil des Mineralstoffes auf.

Wissenschaftler haben es sich nun zum Ziel gemacht, diese natürlichen Mangel nachträglich auszugleichen. Durch die künstliche Zuführung der Mineralstoffe soll also die Qualität des Nahrungsmittels, im Bezug auf ihren gesundheitlichen Nutzen, aufgewertet werden.

Med.info RSS-Feed

 

Seite weiterempfehlen