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Milchzuckerunverträglichkeit ist weit verbreitet

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Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 16:48 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Rund zwölf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Laktoseintoleranz. Dies gab der erste Vorsitzende des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. (DKGD) Sven-David Müller bei der Vorstellung seines neuen Buches „Ernährungsratgeber Laktoseintoleranz“ in Berlin bekannt.


Menschen die an der häufigen Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, können Laktose (Milchzucker) nicht verdauen. Die Zufuhr kann massive Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen hervorrufen. Zu den milchzuckerreichen Lebensmitteln zählen Milch, Süßmolke, Sahne oder Quark. Wenn eine Laktoseintoleranz vorliegt, produzieren die Zellen der Dünndarmschleimhaut zu wenig oder keine Laktase: das Enzym, welches für die Spaltung des Milchzuckers verantwortlich ist. Patienten, die an Laktoseintoleranz leiden, sollten also die Einnahme von Milchzucker vermeiden und gleichzeitig Laktase zuführen.


Laktosefreie Lebensmittel sind mittlerweile überall im Handel erhältlich und auch in Apotheken stehen Enzympräparate bereit, die den Laktasehaushalt ausgleichen. Auch mit der Verwendung von Sojaprodukten kann der Milchzuckerunverträglichkeit ein Schnippchen geschlagen werden. Bei einer Laktoseintoleranz in Verbindung mit einer falschen Ernährung können Kalziummangel, Osteoporose und Vitamin D-Mangel auftreten.

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