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Salziges Essen fördert das Schlaganfallrisiko

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Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 13:01 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Wer oft salzig isst, setzt sich einem erhöhten Risiko eines Schlaganfalls aus. Mit dem Salzkonsum steigt nämlich der Blutdruck an.


Unbedenklich ist ein Verzehr von bis zu fünf Gramm pro Tag. Bei einem Verzehr von täglich zehn Gramm erhöht sich das Risiko für einen Schlaganfall auf lange Sicht um beinahe ein Viertel. Davor warnt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Meta-Analyse. Hierfür hatten die Wissenschaftler Ergebnisse aus 13 Studien mit mehr als 170.000 Teilnehmern ausgewertet.


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht sich für eine tägliche Salz-Zufuhr von fünf Gramm pro Tag aus. „Wer beim Mittagessen regelmäßig nachsalzt oder häufig auf Fertigprodukte oder Fastfood zurückgreift, kommt schnell auf die doppelte Menge", erläutert Professor Dr. med. Martin Grond, Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und Chefarzt am Kreisklinikum Siegen.


„Dieser Unterschied von fünf Gramm am Tag entspricht in etwa einem Teelöffel. Langfristig steigt das Schlaganfallrisiko dadurch um 23 Prozent. Hinzu kommt noch ein um17 Prozent erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder andere Herzkreislauferkrankungen zu erleiden." Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass eine salzarme Ernährung einem Schlaganfall vorbeugt.

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