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Alzheimer: Neue Erkenntnis zur Bekämpfung

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Dienstag, den 16. März 2010 um 15:27 Uhr
Geschrieben von: Redaktion   
In einer neuen Studie fanden Michael Heneka und weitere Forscher der Neurologischen Klinik der Universität Bonn sowie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) heraus, dass sich der Krankheitsverlauf von Alzheimer durch die Verabreichung von Noradrenalin bremsen lässt.

Beim Krankheitsverlauf von Alzheimer lagern sich zunächst fehlgefaltete Proteine als Beta-Amyloid-Plaques ab, welche zu einer chronischen Entzündung führen. Diese zerstört fortschreitend immer mehr Nervenzellen, wodurch auch der so genannte Locus coeruleus seine Funktion aufgibt. Dieser ist für die Produktion des entzündungshemmenden Botenstoffs Noradrenalin verantwortlich, welcher anschließen nicht mehr produziert wird.

Dadurch verschnellert sich der Krankheitsverlauf von Alzheimer immens. In mehreren Versuchsreihen mit Mäusen stellten die Wissenschaftler fest, das sich durch die Verabreichung Noradrenalin der Krankheitsverlauf verlangsamen ließ, jedoch sind laut Heneka die Ergebnisse seiner Studie lediglich als interessante Beobachtung anzusehen bis sie durch eine klinische Studie bestätigt werden.

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