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Die Huntington-Krankheit: Neue Forschungsergebnisse

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Montag, den 09. August 2010 um 11:04 Uhr
Geschrieben von: Henning von Rössing   
Die Chorea Huntington-Krankheit ist ein seltene, bis heute unheilbare, durch genetisches Erbgut übertragende, neuro-degnerative Erkrankung, die um das 40. Lebensjahr herum erste Krankheitssymptome erkennen lässt. Dazu gehören z.B. unkoordinierte Bewegungen, Verlust der geistigen Lehrkörper und emotionale Störungen.
Diese bisher wenig erforschte Krankheit, für die es bis zum heutigen Tage ledigleich Medikamente zur leichten Stabilisierung der Symptome, jedoch aber keine geeignete Therapie zur Verkürzung
– gar Heilung – gibt, entwickelt sich vermutlich durch Mutation des Gens des sogenannten Huntingtin, ein Protein.
Durch die Erbgutveränderungen des Proteins enstehen "Eiweissverklumpungen", die für das Absterben der Nervenzellen im Gehirn schuldig gemacht werden.
Wissenschaftlicher der Universität Melbourne unter der Führung von Danny Hatters publizierten jüngst im Wissenschaftsmagazin “Journal of Biological Chemistry” neue Forschungsergebnisse zur HD (Huntington's disease).
Durch das Verfahren der Ultrazentrifugation machte man die Eiweissverklumpung ausfindig.
Die Wissenschaftler entdeckten, dass das Huntingtin primär drei verschiedene Muster bei der Verklumpung der Muster erzeugt.
Bisher war man nur der Meinung, dass es nicht denkbar sei, die Proteinveränderung genauer zu unterscheiden.
Im Deutschen Ärzteblatt betonte Danny Haller, dass diese neuen Forschungsergebnisse eine deutliche Weiterentwicklung darstellen würden, auch in Bezug auf eine zukunftige, effektive Therapieplanung.

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