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Forschung: Körpereigene Substanz verringert Angst

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Freitag, den 04. Juni 2010 um 13:42 Uhr
Geschrieben von: Andreas Broda (Redakteur)   
US-Forscher sind auf einen körpereigenen Stoff gestoßen, mit dem künftig Angst therapiert, also vermindert, werden soll. Die Forscher hoffen darauf, dass sich mit der gefundenen Substanz neue Möglichkeiten eröffnen, Belastungsstörungen und Angsterkrankungen in Zukunft effektiver behandeln zu können.

Ratten, die mit dem körpereigenen Stoff BDNF behandelt wurden, ließen beobachten, dass durch die Einnahme der Substanz Erinnerungen, die mit dem Gefühl von Angst konnotiert waren, verschwanden. Die Substanz hat das Angstgedächtnis der Ratten nicht vollkommen gelöscht, es jedoch mit einer angstneutrale Erinnerung überlagert. Zu dieser Erkenntnis ist man gekommen, als die Forscher den Tieren Töne vorspielten und sie zeitgleich Stromstößen aussetzten.

Naturgemäß zeigten die Ratten bereits beim Erklingen des Tones Anzeichen von Angst. Verabreichte man den Tieren BDNF gerieten sie nicht aus der Fassung aufgrund des zuvor gefürchteten Tones.Nach Verabreichung des Stoffes BDNF zeigten die Tiere beim Erklingen des Tones keinerlei Anzeichen von Angst.

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