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Forschung: Phänomen Alzheimer weiter aufgedeckt

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Montag, den 09. August 2010 um 14:24 Uhr
Geschrieben von: Andreas Broda (Redakteur)   
Forschern der Universität Sydney ist es gelungen, das allgemeine Verständnis der Krankheit Alzheimer zu erweitern. Den Ergebnissen der Forscher ist zu entnehmen, dass sich die Krankheit, auf mikrobiologischer Ebene, durch zwei Symptome charakterisiert: Die Bildung von Amyloid-Beta-Plaques im Gehirn, sowie die Verklumpung von Hirnzellen durch das Protein Tau.

Bis dato konnte kein genauer Zusammenhang zwischen Plaques und den Tau-Cumuli gefunden werden. Berichten des medizinischen Journals „Cell“ konnte nun entnommen werden, dass das übermäßige zellinterne Vorhandensein von Tau die Entstehung von Plaques einleitet. Im Normalfall dient das Protein Tau zur inneren Stabilisierung von Nervenzellen.

Ist es jedoch in zu großer Konzentration vorhanden, kommt es zur Umformung der Zelle, dessen Resultat sich phänotypisch im Absterben der Zelle äußerst. Zudem komme es zu weiteren Ablagerungen in den Zwischenräumen der Zelle, so die Forscher.

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