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Gute Bildung verhindert Symptome bei Demenz

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Montag, den 09. August 2010 um 15:39 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Der Volkskrankheit Demenz wird durch eine gute schulische Ausbildung in ihren Symptomen begrenzt. Finnische und britische Wissenschaftler bestätigten jetzt die Annahme, dass Menschen mit einem höheren Bildungsgrad eher in der Lage sind, Auswirkungen von Demenz auf das Gehirn zu kompensieren.


Als Regel gelte zudem, dass sich das Krankheitsrisiko pro Ausbildungsjahr um elf Prozent verringere. Mehr oder weniger Gebildete können gleich starke Anzeichen von Demenz aufweisen, dabei zeigen die höher gebildeten Menschen jedoch weniger Symptome. Die Experten gaben an, dass nun die Ursachen hierfür weiter erforscht werden müssen. Details der von der University of Cambridge geleiteten Studie wurden in dem Fachmagazin Brain publiziert. Dies berichtet das Nachrichtenportal presetext.


Weiter unklar ist, ob Bildung – und das damit einhergehende höhere Einkommen und der gesündere Lebensstil - das Gehirn gegen eine Demenz schützt. Die Studie zeige in jedem Fall, dass mehr Bildung es vereinfacht, mit Veränderungen des Gehirns zurechtzukommen.

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