Impfstoff gegen Dengue-Fieber? |
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| Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 14:07 Uhr |
| Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur) |
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Die Forscher des La Jolla
Institute of Allergy & Immunology untersuchen die sich weltweit
verbreitende Krankheit, die von Stechmücken übertragen wird. Die
Wissenschaftler vermuten, dass die im Körper gebildeten Antikörper
für einen schweren Verlauf bei einer Doppel- oder Sekundärinfektion
verantwortlich sind. Studienleiterin Sujan Shresta vom Center for Infectious Diseases äußerte sich jetzt: „Unser Labor hat bewiesen, dass sub-neutralisierende Werte von Dengue-Virus-Antikörpern die Krankheit noch verschlimmern können." Dies sei der Fall bei Patienten, die zuvor erkrankt waren und nun Antikörper entwickelt hatten. Das Dengue-Fieber-Virus hat eine Inkubationszeit von circa sieben bis zehn Tagen. Die Krankheit existiert in drei verschiedenen Formen. Es gibt das Dengue-Fieber mit Influenza-ähnlichen Symptomen, das Dengue-hämmorhagische Fieber (DHF) und das Dengue-Schocksyndrom (DSS). Im Interview mit dem Nachrichtenportal pressetext rät der Experte und Infektiologe Ernst Wallis vom Wiener Tropenzentrum zur Verwendung von Repellentien und Moskitonetzen. Wichtig sei auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Dengue-Fieber ist die weltweit häufigste virale Infektion, die von Reisenden mitgebracht wird. |




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