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Krebs-Vorsorge: Neuer Impfstoff in Italien getestet

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Donnerstag, den 05. August 2010 um 13:09 Uhr
Geschrieben von: Henning von Rössing   
Es gibt in Deutschland einige Stoffe, wie z.B. Amalgam, Handy-Strahlen, bestimmte Süßstoffe, Elektrosmog, u.a., die immer öfter unter Krebsverdacht geraten. Trotz etlicher Studien, die dies nicht eindeutig feststellen konnten, bleiben weiterhin viele Vorurteile bestehen.
Die Ursachen für Krebs sind meist vielschichtig, vor einer Krebskrankheit kann sich heute niemand sicher fühlen. Ein gewisser Schutz kann sein, bestimmten Risikofaktoren vorab präventiv entegegenzuwirken und somit die Risiken zu kennen und sie vorab schon zu meiden. Jedoch sind die Gefahren oft nicht leicht einzuschätzen. Nur selten ist der Fall so klar, wie bei der Verbindung zwischen Rauchen und Lungenkrebs.
Kürzlich wurde in Rom durch die italienischen Wissenschaftler des Instituto Superiore di Sanità (ISS) und der Instituti Fisioterapeutici Ospedalieri  ein neuartiger Melanomimpfstoff gegen “schwarzen Hautkrebs” (malignes Melanom) mit Erfolg untersucht und nutzbringend anhand von verschiedenen Tieren durchgeführt.
Laut Enrico Garaci vom ISS sei die Basis für die erforschte Therapie das Zytostatikum Dacarbazin, welches mit einem aus den Eiweißfragmenten der Krebszellen hergestelltem Impfstoff und dem Alpha-Interferon (ein immunstimulierendes Protein) zusammenkombiniert wurde. Bei einigen Tests habe man herausgefunden, dass dieser Kombi-Stoff nicht nur die Melanombildung aufhalte, sondern auch parallel das Immunsystem des Menschen bekräftige.
Nach weiteren positv angeschlagenen Tests sollen nun die ersten fünfzig italienischen Patienten, die an malignen Melanomen mit Metastasenbildung operiert wurden, den neuen Impfstoff erhalten.

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