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Lungenkrebs: Vitamin B verringert Risiko

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Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 14:52 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass Menschen mit großem Vitamin B-Anteil im Blut seltener an Lungenkrebs erkranken. Dies gilt sogar auch für Raucher.


Zu diesem Schluss kommen europäische Wissenschaftler unter der Leitung des Centre international de Recherche sur le Cancer (CIRC). Das Lungenkrebs-Risiko wird demnach durch hohe Werte von Vitamin B6 und der Aminosäure Methionin halbiert. Vitamin B und Methionin sind auf natürlichem Wege in Lebensmitteln wie Nüssen, Fisch und Fleisch enthalten. Zusätzlich können sie auch über Nahrungsergänzungsmittel dem Körper zugeführt werden. Experten sind sich jedoch einig und betonen, dass das Aufgeben des Rauchens selbstverständlich immer noch am meisten zu einer Risikominimierung beitrage. Noch sei es zu früh sagen, ob die Einnahme von Vitaminen wirklich einen zusätzlichen Schutz biete, so die Expertin Joanna Owens von Cancer Research UK.


Hoher Vitamingehalt im Blut kann auch auf eine gesunde Lebensweise zurückgeführt werden. Bevor man mit Sicherheit sagen kann, dass eine erhöhte Vitaminmenge das Lungenkrebs-Risiko nachhaltig senkt, müssen laut BBC noch weitere Forschungen angestrebt werden. Für die Studie wurden die Daten von fast 400.000 Menschen (sowohl Raucher als auch Nichtraucher) aus zehn europäischen Ländern acht Jahre lang ausgewertet.

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