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Männer erkranken auf Reisen häufiger an Malaria

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Donnerstag, den 04. März 2010 um 13:24 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Auf Reisen erkranken Frauen anders als Männer. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Zürich. Für die Forschungsarbeit wurden die Daten von 60.000 Menschen untersucht, die sich nach einer Reise in eine Klinik für Reisekrankheiten begeben hatten.

„Der größte Unterschied zeigt sich bei den Krankheiten, die von Mücken übertragen werden", so die Studienautorin Patricia Schlagenhauf gegenüber dem Nachrichtenportal pressetext. Männer erkranken rund doppelt so häufig wie Frauen an Malaria oder an Dengue-Fieber. Hauptursache: Männer sondern mehr Schweiß, Kohlendioxid und Hautpartikel ab. Hierdurch werden Moskitos angelockt, die Krankheiten übertragen. Männer erkranken auch häufiger an Fieber, Genitalkrankheiten, Parasiten, Hepatitis und Höhenkrankheit. „Und das, obwohl Reisen mit hohem Risiko aus der Studie ausgeschlossen wurden", so Schlagenhauf.


Diese Ergebnisse sollten der Reisemedizin zu denken geben, was sowohl die Prävention als auch die Nachbehandlung betrifft. „Männer haben andere Bedürfnisse als Frauen. Da sie mehr schwitzen, lösen sich bei ihnen Insektenschutzmittel schneller auf und müssen häufiger neu aufgetragen werden. Dazu sollten Reisemediziner mehr Hinweise für geschützten Sex geben", so die Züricher Forscherin gegenüber pressetext.

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