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Neue genetische Hinweise zur Brustkrebserkrankung entdeckt

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Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 14:58 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Forscher der britischen University of Cambridge haben fünf genetische Hinweise identifiziert, warum bei manchen Frauen Brustkrebs in der Familie auftritt. Damit wurden bisher insgesamt 18 genetische Variationen ausgemacht, die mit einem gering erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang stehen.


Dies berichtet das Nachrichtenportal pressetext in Bezug auf die in Nature Genetics veröffentlichte Studie der englischen Wissenschaftler. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass eine von 20 Brustkrebserkrankungen auf vererbte Fehler bei bekannten Genen zurückzuführen ist. Weshalb Frauen an Brustkrebs erkranken, ist bis heute nicht geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass die Faktoren Vererbung, Umwelt und Lebensstil eine Rolle spielen. Für die Forschungsarbeit wurden insgesamt 4.000 britische Patientinnen untersucht, in deren Familien bereits Brustkrebs diagnostiziert wurde.


Daraufhin wurde die DNA von 24.000 Frauen mit und ohne Brustkrebs unter die Lupe genommen. Das Team um Douglas Easton fand fünf Bereiche im menschlichen Genom, die in Zusammenhang mit Brustkrebs stehen. Weitere 13 waren bereits in der Vergangenheit ausgemacht worden. Easton zeigte sich überzeugt davon, dass diese genetischen Variationen mit dem Krebsrisiko in Zusammenhang stehen.

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