Neue Hoffnung für Lungenkrebspatienten |
|
|
|
| Dienstag, den 03. November 2009 um 11:55 Uhr |
| Geschrieben von: Redaktion |
|
Eine neue Bestrahlungstechnik kann Lungenkrebspatienten helfen, die zu schwach für eine Operation sind. Diese nennt sich Stereotactic Body Radio Therapy (SBRT). Bei dem sogenannten nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) entfernen die Krebsmediziner in der Regel den Tumor. Es kann dabei vorkommen, dass der ganze Lungenflügel des Patienten entfernt wird. Allerdings gibt es Krebspatienten, die für eine Operation körperlich zu schwach sind. Eine Bestrahlung mit einem hochmodernen Röntgengerät ist die Alternative für solche Patienten. Die SBRT kann das Wachstum eines örtlich begrenzten Lungentumors aufhalten. Dies ergab eine Studie von Radioonkologen der Universität von Texas in Dallas.
55 Patienten mit NSCLC im Frühstadium, für die eine Operation ausgeschlossen wurde, wurden bestrahlt. Innerhalb zwei Wochen wurden ihnen in drei Sitzungen präzise platzierte und hochdosierte Röntgenstrahlen verabreicht. Im folgenden Zeitraum von drei Jahren wurde das Krebswachstum zu 98 Prozent durch die Bestrahlung gebremst. Obwohl die Strahlentherapie sehr aggressiv ist, litten die Patienten zusätzlich kaum.
Die SBRT soll laut Studienleiter Robert Timmermann in Zukunft für Patienten mit NSCLC im Frühstadium in Betracht gezogen werden, wenn sie für eine Operation zu schwach sind.
Das Jahrestreffen der American Society of Radiation Oncology findet derzeit in Chicago statt. Dort stellten die Wissenschaftler ihre Studie vor. |




RSS-Newsfeed abonnieren