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Pockenimpfstoff wirkt hemmend auf HI-Virus

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Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 11:46 Uhr
Geschrieben von: Redaktion   
US-Forscher der George Mason Universität glauben, einen Zusammenhang zwischen der Verbreitung von AIDS und der Impfung gegen Pocken gefunden zu haben. Sie konnten nachweisen, dass die Verbreitung der Immunschwächekrankheit erheblich angestiegen ist, seitdem nurnoch mangelhaft gegen die Pocken geimpft wird. Folglich bestehe ein Zusammenhang zwischen der Pockenimpfung und der Ausbreitung des HI-Virus.

Bei der Untersuchung der weißen Blutkörperchen konnte beobachtet werden, dass deren Oberfläche ein Eiweißmolekül aufweist, welches von Pocken sowie Hi-Viren zum Eindringen in die Körperzelle genutzt wird. Die Pockenimpfung wirkte sich auf dieses Eiweißmolekül aus, das heißt blockierte es. Man vermutet, dass hierdurch auch die Ausbreitung des HIV behindert wurde.

Eine weitere Erkenntnis der Forscher unterstützt diese Hypothese: Beim Vergleich des Blutes eines HIV-Kranken, der kurz zuvor gegen Pocken geimpft wurde, und dem eines ungeimpften Kranken konnte festgestellt werden, dass sich die AIDS-Viren im Blut des Ungeimpften fünfmal so stark vermehrten.

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