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Rauchen am Morgen erhöht Krebsrisiko

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Montag, den 26. Juli 2010 um 12:57 Uhr
Geschrieben von: Andreas Broda (Redakteur)   
Morgendliches Rauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko. Hierauf verweist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne . Als Nachweis wurde eine US-Studie herangezogen. Diese konnte entnommen werden, das unmittelbarer Tabakkonsum nach dem Aufstehen das Risiko zur Entstehung von Krebs bedeutsam erhöht.

Dieter Köhler, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der DGP, erklärt, dass solch ein Rauchverhalten Aufschluss über den Grad der Nikotinabhängigkeit liefere. Doch auch aus physiologischer Sicht lässt sich ein Effekt beobachten. So sei der Zeitpunkt der ersten Zigarette, im Hinblick auf die Entstehung von Krebs, von gewisser relevanz.

Denn je früher der Raucher zur Zigarette greife, desto höher sei der Gehalt des Nikotinabbauproduktes Cotinin im Blut und Urin des betroffenen. Dieser erhöhte Cotinin-Gehalt im Blut deute, so Köhler, nicht nur auf das Risiko einer Lungenkrebserkrankung hin, sondern stelle darüber hinaus einen Indikator für die Entstehung weiterer Krebsarten dar. Hierzu zählen Mund- und Kehlkopfkrebs, im Allgemeinen also Krebs im Kopfbereich.

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