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Studie: Depressionen sind ebenso tödlich wie Rauchen

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Dienstag, den 24. November 2009 um 12:49 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Das Mortalitätsrisiko bei Depressionen ist ähnlich hoch wie beim Rauchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universität Bergen und vom Londoner Kings College.


Im Rahmen der Studie wurden 60.000 Menschen beobachtet. Experten überrascht das Ergebnis nicht. „Das ist keineswegs erstaunlich", meint die Wiener Psychiaterin Liane Saxer-Novotny gegenüber dem Nachrichtenportal pressetext. „Depressionen sind im Gegensatz zu anderen Erkrankungen nicht salonfähig." Immer noch gebe es die Ansicht, dass Depressionen selbst verschuldet sind. "Dann folgen Argumente wie etwa jenes, dass man das selbst schaffen müsste", so die Expertin.


„Anders als beim Rauchen, wissen wir nicht wie kausal die Assoziationen der Sterbefälle bei Depressionen sind. Allerdings legen die Studienergebnisse nahe, dass man mehr Bedacht auf diese Verbindung legen sollte", meint Studienleiter Robert Stewart vom Institute of Psychiatry am Kings College. Die Studie zeige nämlich auch, dass Patienten mit Depressionen ein erhöhtes Mortalitätsrisiko haben, während die Kombination aus Angst und Depressionen dieses Risiko deutlich senke.

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