Weltaidsbericht: Neuinfektionen gehen zurück |
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| Mittwoch, den 25. November 2009 um 11:00 Uhr |
| Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur) |
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Kurz vor dem Weltaidstag am 1. Dezember stellten die Vereinten Nationen am Dienstag den neuen Weltaidsbericht in Shanghai vor. In den vergangenen acht Jahren gab es 17 Prozent weniger Neuinfektionen. Auch die Zahl der Aids-Todesfälle ist in den vergangenen fünf Jahren um mehr als zehn Prozent zurückgegangen. Immer mehr Menschen bekommen Zugang zu Aids-Medikamenten. Seit 1998 seien Schätzungen zufolge etwa 2,9 Millionen Menschenleben gerettet worden.
Heute leben etwa 33,4 Millionen Menschen mit Aids, 2008 gab es 2,7 Millionen Neuinfektionen. Letztes Jahr starben zwei Millionen Aids-Kranke. Die Programme zur Verhinderung von HIV-Infektionen führten zu Erfolgen, was der Rückgang der neuen Infektionen zeigte.
Michel Sidibé, Exekutivdirektor des UN-Aidsprogramms UNAIDS, sagte, dass der Rückgang der neuen Infektionen teilweise auf Vorbeugung zurückzuführen ist. Allerdings müssten die Programme effektiver ausgerichtet werden, weil sie häufig auch am Ziel vorbeigehen.
Die Zahl der neuen Ansteckungen sei in Afrika verglichen zu 2001 um 15 Prozent gesunken. Die neuen Infektionen sind in Ostasien sogar um 25 Prozent und in Süd-und Südostasien um 10 Prozent zurückgegangen.
Die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation Margaret Chan forderte in Genf, dass der Schwung nicht abflauen darf. Die Anstrengungen müssen verdoppelt werden, um weitere Leben zu retten. |




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