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Wissenschaftler erforschen die Symptome von Parkinson

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Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 15:46 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Forscher vom Bernstein Center Freiburg haben die Entstehung der Parkinson-Symptome erforscht. Das Erklärungsmodell der Wissenschaftler stellt Ansätze zur Verbesserung der tiefen Hirnstimulation bereit. Zudem zeige es auf, wie die Symptome von Parkinson entstehen, berichtet das Nachrichtenportal pressetext.


"Wir können mit diesen Erkenntnissen besser gegen die Krankheit angehen", so der Forscher Arvind Kumar gegenüber pressetext. Parkinson ist weitverbreitet und zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Die Ursachen auf der Ebene des Gehirnes sind dagegen noch weitgehend unerforscht und unklar. Viele Symptome werden mittels elektrischer Reizung unterdrückt: warum dies so ist, wusste bislang niemand. Die Freiburger Forscher taten damit einen großen Schritt in der Medizin, heißt es. Der Namenspatron James Parkinson gab der Krankheit zunächst einen Namen, der vom auffälligsten Symptom herrührte: "Schüttellähmung".


Der Mangel eines bestimmten Botenstoffes wurde erst rund 100 Jahre später als der Grund für die Störung im Gehirn identifiziert. Das Zustandekommen von Bewegungsstörungen war allerdings noch immer nicht geklärt. Das Team um Arvind Kumar war nun in der Lage, eine Erklärung für diese Schwingungen zu geben. Die Wissenschaftler simulierten mit einem Computer die Netzwerke des Gehirns und konnten so aufzeigen, dass erhöhte Aktivität in der Hirnregion Striatum die Basalganglien in die krankhaften Schwingungen treibt. Die Aktivität ist bei gesunden Menschen im Gleichgewicht.

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