Wissenschaftler erstellen „Leukämie-Genatlas“ |
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| Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 12:52 Uhr |
| Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur) |
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Ziel des Projektes ist, der Leukämieforschung eine umfassende Datenbank aller weltweit verfügbaren Leukämiedaten bereitzustellen. Die José Carreras Leukämie-Stiftung finanziert das auf die Dauer von zwei Jahren angelegte Projekt mit 117.600 Euro. Mit dieser neuen Datenbank soll ermöglicht werden, dass die Daten aus der Untersuchung von Patienten und aus der Forschungsarbeit mit Zellkulturen mit bereits bekannten Daten automatisiert verglichen werden können. „Mit dem Leukämie-Genatlas lässt sich schnell erkennen, ob die eigenen Forschungsergebnisse mit denen anderer Wissenschaftler übereinstimmen“, sagt Prof. Dr. Martin Dugas. Durch den „Leukämie-Genatlas“ dürfe laut Prof. Dr. Martin Dugas manche kostenintensive Studie sogar überflüssig werden, weil dieser sie als Dopplung erkennen könne. Beim Aufbau des „Leukämie-Genatlas“ arbeiten die Münsteraner Wissenschaftler mit Leukämieforschern aus München, Münster, Ulm, Mannheim, Dresden und Los Angeles zusammen. |




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