50 Millionen Europäer klagen über Nervenleiden |
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| Dienstag, den 13. Juli 2010 um 13:50 Uhr |
| Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur) |
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Statistiken hierzu wurden nun im Rahmen des Treffens der Europäischen Neurologen-Gesellschaft (ENS) in Berlin veröffentlicht. „Neurologische Erkrankungen sind mit 50 Millionen Betroffenen häufiger als Krebs und belasten die europäischen Volkswirtschaften mit 386 Milliarden Euro pro Jahr", erklärt Gerard Said, neu gewählter ENS-Präsident. Ganz vorne auf der Liste der neurologischen Erkrankungen steht Migräne. Allein an den chronischen Kopfschmerzen leiden laut dem „Neurology Atlas" der WHO rund 41 Millionen Europäer. Auf den Plätzen folgen Demenz (4,8 Millionen), Epilepsie (2,6 Millionen) und Parkinson (1,2 Millionen). Rund eine Million Menschen im Jahr erleiden zudem einen Schlaganfall. Das „European Brain Council" befürchtet in den kommenden Jahren einen weiteren Anstieg um bis zu einem Fünftel, besonders bei Parkinson und Demenz. Diversen Berechnungen zufolge müssen für die Behandlung von Nervenleiden bereits jetzt ein Drittel der gesamten Gesundheitskosten aufgewendet werden. Gerard Said zufolge muss mehr Augenmerk auf Grundlagenforschung, Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und Ausbildung für Neurologen gelegt werden. |




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