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Multiple Sklerose: Fettsucht erhöht Risiko

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Donnerstag, den 12. November 2009 um 12:47 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Das Risiko an Multipler Sklerose zu erkranken erhöht sich signifikant für Menschen, die als Teenager an Fettsucht gelitten haben. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Harvard School of Public Health.


Das Ergebnis der Studie, die 238.000 Frauen 40 Jahre lang begleitete, besagt, dass jene die mit 18 fettsüchtig waren, über ein doppelt so hohes Risiko verfügten an Multipler Sklerose zu erkranken. Das Team um Kassandra Munger wertete die Daten von Krankenschwestern aus, die an einer groß angelegten Studie zu Ernährung, Lebensstil und Gesundheit teilnahmen. Innerhalb der Laufzeit wurde bei 593 Frauen Multiple Sklerose diagnostiziert. Die Wissenschaftler verglichen das Risiko einer Erkrankung mit dem BMI im Alter von 18 Jahren.


Nun sollen weitere Untersuchungen erfolgen, um diese Annahme bei Männern und Menschen verschiedener ethnischer Gruppen zu bestätigen. Munger betonte, dass viele Studien darauf hinwiesen, dass die Pubertät bei der Entstehung der Krankheit eine wichtige Rolle spielen könnte.

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