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Rauchen erhöht das Risiko an Rheuma zu erkranken

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Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 15:26 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Wer raucht, muss ein 13fach höheres Risiko in Kauf nehmen an der entzündlichen Gelenkerkrankung Rheumatoide Arthritis zu erkranken. Dies berichtete jetzt der Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. in einer Pressemitteilung.


Ebenso wirkt sich das Rauchen von Zigaretten negativ bei der Wirbelsäulenerkrankung Morbus Bechterew und bei Lupus erythematodes aus. Nochmals deutlich erhöht sich die Wahrscheinlichkeit an Rheumatoide Arthritis zu leiden, wenn erbliche Risikofaktoren in Spiel kommen. Wer als Elternteil also unter Rheuma leidet, sollte die eigenen Kinder zum ihrem eigenen Schutz dazu anhalten, das Rauchen aufzugeben oder zu unterlassen – damit wird maßgeblich dem Ausbruch der Krankheit vorgebeugt. Diesen Rat sprach die Deutsche Rheuma-Liga anlässlich des vergangenen Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai 2010 aus.


„Rauchen als Risikofaktor rheumatischer Erkrankungen ist viel zu wenig im Bewusstsein der Ärzte und damit noch viel weniger im Blick der betroffenen Patienten,“ bedauert Professorin Gromnica-Ihle, Rheumatologin und Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Zudem wurde angemerkt, dass Rheumamedikamente bei Nichtrauchern besser anschlagen.

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