Schweinegrippe: Impfung oder nicht? |
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| Donnerstag, den 05. November 2009 um 12:29 Uhr |
| Geschrieben von: Redaktion |
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Die Frage, ob man sich nun gegen die Schweinegrippe impfen sollte oder nicht, ist zuzeit wohl die meistdiskutierste Frage in Deutschland. Die Infektionszahlen erhöhen sich und immer mehr Deutsche wollen sich nun gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Doch so einfach ist es dann doch nicht, die Spritze zu bekommen.
In Berlin fehlen Ärzte, die impfen. Erforderlich sind 2000 Ärzte, jedoch hatten Anfang November erst 100 Ärzte Verträge mit der Senatsverwaltung abgeschlossen. In einigen Bundesländern fehlt es an Informationen und Interesse und in einigen an Impfstoffen.
Überall gibt es zurzeit Engpässe und das, obwohl sich bisher nur wenig Deutsche für eine Impfung entschieden haben. In einigen Bundesländern werden die Impfungen nicht in Impfzentren durchgeführt, sondern werden mehr oder weniger individuellen Organisationen überlassen.
Der bisher gelieferte Impfstoff wurde in Bayern verteilt, sagte das bayerische Gesundheitsministerium. Die 360.000 Pandemrix-Dosen in den ersten zwei Wochen, sind aber nur ein Bruchteil der gesamten Bestellung von 7,5 Millionen Einheiten für Bayern. Die über 3000 Apotheken und Hausarztpraxen können somit nicht alle gleichzeitig impfen. Die Ministeriumssprecherin Sandra Brandt räumt ein, dass der Hersteller mit der erwarteten Liefermenge in Verzug ist. Am Freitag soll aber die nächste Lieferung die Lage in Bayern wieder etwas entspannen. In Nordrhein-Westfalen ist das Gesundheitsministerium entspannt und zufrieden. Die Organisation würde bestens funktionieren und jeder, der auch ohne Voranmeldung zu den Impfstellen komme, wird nicht weggeschickt.
Alle Beteiligten scheinen sich schwer damit zu tun, dass bei der Impfung gegen die Schweinegrippe etwas anders verläuft, als bei anderen Impfungen. Der Impfstoff wird parallel zur laufenden Impfung gegen die saisonale Grippe hergestellt, sodass er sich für Massenimpfungen an bestimmten Impfstellen eignet. Patienten, die individuell gewünschte Termine gewohnt sind, für die ist die Schweinegrippe eine Herausforderung. |




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