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Stress fördert Schlafprobleme

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Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 15:14 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Wer viel Stress ausgesetzt ist und stark überfordert wird, ist anfälliger für Schlafprobleme. Dies halten Betroffene laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau" für erwiesen.


Jeder zweite Deutsche (55,4 Prozent) klagt über zumindest gelegentliche Schlafprobleme. Mehr als die Hälfte gab an, nicht abschalten zu können und über vergangene und zukünftige Ereignisse nachdenken zu müssen. Bei etwas mehr als einem Fünftel (22,3 Prozent) treten zudem auch körperliche Beschwerden wie Atemnot, Rückenschmerzen oder Herzleiden auf, die eine vollkommene Nachtruhe unmöglich machen. 20,7 Prozent der Befragten gaben an, dass die Schlafprobleme auf körperliche Überanstrengung oder Übermüdung zurückzuführen seien. 15 Prozent führten familiäre Probleme an, jeder Zehnte (10,6 Prozent) sieht sich im Beruf zu stark gefordert. Im Vergleich zum Jahr 1998 (6,8 Prozent) ist der Prozentsatz hier auffällig gestiegen.


„Das Thema wird oft vernachlässigt", sagt Svenja Happe, Schlafmedizinerin am Klinikum Bremen-Ost gegenüber dem Nachrichtenportal pressetext. „Die Ärzte fragen nicht danach und die Patienten erzählen nichts davon. Die Menschen müssten „wach sein für das Thema Schlafstörung". Wer Probleme hat, muss für eine gute „Schlafhygiene" sorgen. Schlafstörungen können durch Stressabbau, bessere Schlafgewohnheiten und -bedingungen, entsprechende Ernährungsgewohnheiten und die richtige Einnahme von Medikamenten vorgebeugt und behandelt werden.

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