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Verwirrtheit im Sommer kein Indikator für Demenz

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Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 11:47 Uhr
Geschrieben von: Andreas Broda (Redakteur)   
Verstärkte Verwirrtheit bei Senioren im Sommer ist nicht zwingend ein Indikator für Demenz. Die saisonbedingte Zerstreuung rührt in den meisten Fällen von der starken Hitze her, die zu einem bedeutsamen Flüssigkeitsverlust bei älteren Menschen führt.

Symptome dessen können Verwirrtheit, Kreislaufbeschwerden, Schwäche oder auch Fieber sein, so Katharina Berger vom Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung der Uniklinik München. Der Expertin zufolge seien diese Zustände von temporärer Natur. Betroffene können ihnen mit ausreichend Flüssigkeitsaufnahme entgegenwirken. Denn das Durstgefühl nehme im Lauf des Alterns zunehmend ab.

Dem könne man wiederum, so die Expertin, mit einem festgelegten Trinkplan begegnen, der den Senioren an das Trinken von mineralhaltigen Getränken erinnert. Der Plan solle vornehmlich an den Stellen im Haus angebracht werden, an denen sich der Bewohner hauptsächlich aufhält.

Auch bei Senioren, die bereits an Demenz erkrankt sind, kann die Flüssigkeitsaufnahme therapeutisch wirken. Denn oftmals verstärken sich die Symptome der Demenz im Rahmen des Sommers, was die tägliche Aufnahme von 1-2 Litern Wasser zu einer unerlässlichen Notwendigkeit macht.

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