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Warum Kontaktlinsen bei einer Erkältung schädlich sind

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Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 10:42 Uhr
Geschrieben von: Redaktion   


Wer Kontaktlinsenträger ist und sich erkältet, sollte in der Erkrankungszeit lieber zur klassischen Brille greifen.


Die Viren können über die Tränenkanäle, die von den inneren Augenwinkeln zu den Nasenhöhlen führen, in die Augen gelangen. Auch durch das Einsetzen der Kontaktlinsen, ist es oft unvermeidlich, dass die Krankheitserreger in den Augen gelangen.

Die Kontaktlinsen schwimmen auf dem natürlichen Tränenfilm des Auges. Das erleichtert den Erregern die Vermehrung. Für Bindehaut- und Hornhautentzündungen ist das der ideale Nährboden.


Viele Medikamente, wie zum Beispiel Schnupfen- oder Schmerzmittel und Antibiotika, führen dazu, dass die Tränenproduktion gemindert wird. Das wiederum führt dazu, dass die Augen trocken werden und die Kontaktlinsen auf die Hornhaut reiben.

Sollte sich die Bindehaut doch entzündet haben, sollte man schnellstens einen Arzt aufsuchen. Wird die Entzündung nicht behandelt, drohen bleibende Schäden.

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