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Bluthochdruck mit Antihypertonika behandeln

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Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 15:48 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Bis zu einem Viertel aller Deutschen leidet an Bluthochdruck, und das oft unbemerkt. Die arterielle Hypertonie kann über einen langen Zeitraum wenig Symptome aufweisen - sodass der Betroffene sich über die Erkrankung bisweilen gar nicht im Klaren ist.


Bluthochdruck kann massive Schäden an den Blutgefäßen verursachen. Ergebnis sind Folgeerkrankungen: fast zwei Drittel aller Herzinfarkte sind auf die arterielle Hypertonie zurückzuführen. Zuallererst sollte der Lebensstil des betroffenen überprüft und bei Bedarf angepasst werden. In verschiedenen Fällen werden jedoch blutdrucksenkende Medikamente (Antihypertonika) nötig. Antihypertonika werden oft miteinander kombiniert verabreicht, um diverse Wirkmechanismen gezielt einzusetzen. Eine der am häufigsten eingesetzten Kombinationen besteht aus Ramipril und Hydrochlorothiazid.


Der Effekt von Ramipril ist eine verminderte Produktion des Hormons Angiotensin II, das für die Steigerung des Blutdrucks verantwortlich zeichnet. Im Ergebnis weiten sich die Blutgefäße. Verstärkt wird die Wirkung schließlich durch das Diurethikum Hydrochlorothiazid, da es das Blutvolumen reduziert. Das Kombinationspräparat aus Ramipril und Hydrochlorothiazid ist in Deutschland bereits seit 1993 erhältlich.

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