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Infektionskrankheiten: mit Impfungen bekämpfen

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Freitag, den 04. Juni 2010 um 15:23 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Impfungen schützen und können Leben retten. Nicht zuletzt dank Impfungen gelten diverse Infektionskrankheiten in Europa mittlerweile als ausgerottet.


Außerhalb Europas existieren Erreger für Kinderlähmung oder Diphtherie aber noch sehr wohl. Menschen, die nicht geimpft sind, können die Erreger also auch wieder hierzulande verbreiten. Noch schneller geschieht dies, wenn Menschen hier ungeschützt sind. Medikamente sind gegen Viren und Viruserkrankungen oft unwirksam. Bakterien werden zwar bekämpft, die Krankheit an sich kann jedoch nicht damit ausgerottet werden. Sehr wohl dazu in der Lage sind Impfungen. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt die seit 2006 verfügbare Vierfach-Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken.


Für dieses Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die „Ausrottung der Masern" als Ziel ausgegeben. Um dies zu erreichen, müssen 95 Prozent der Impflinge zweimal geimpft sein. Bei einer Maserninfektion tritt oft eine Mittelohrentzündung auf. Zudem kann es zu Gehirnentzündung, Lungenentzündung und Hirnhautentzündung kommen. Tödlich verlaufen kann die so genannte SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis). Die Vierfach-Impfung wird von allen Krankenkassen erstattet.

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