Medikament gegen Jetlag in Sicht? |
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| Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 16:32 Uhr |
| Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur) |
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Ob derselbe Effekt auch beim
Menschen wirkt ist noch nicht bekannt. Die Forscher vermuten, dass
die Uhr der Nebenniere manipuliert werden muss, um dem Jetlag
entgegenzuwirken."Wir verabreichten den Versuchstieren ein
Medikament, das die Produktion eines Hormons der Nebenniere
vorübergehend blockiert. Daraufhin verbesserte sich die
Körperreaktion auf die Zeitverschiebung", so Studienleiter
Gregor Eichele gegenüber dem Nachrichtenportal pressetext. Beim
Reisen über mehrere Zeitzonen stellt sich bei vielen Menschen der
sogenannte Jetlag ein: Mattheit und Abgespanntheit in Einklang mit
einem verschobenen Schlafrhythmus. Bisweilen dauert es einige Tage,
bis sich der Körper den neuen Umständen angepasst hat. Verantwortlich hierfür ist die körpereigene innere Uhr, die normalerweise den Körperrhythmus stabilisiert. "Es gibt Uhren für jedes einzelne Organ, und deren Räderwerk sind die sogenannten Uhrengene. Manche Organe sprechen direkt auf Licht an und adaptieren sich beim Jetlag schnell, andere wie etwa der Pankreas reagieren auf Stoffwechselsignale und synchronisieren langsam", berichtet Eichele. Es gelte vor allem noch, mögliche Nebenwirkungen zu erforschen. |




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