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Medikamenten-Skandal ist weitläufiger als angenommen

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Freitag, den 23. April 2010 um 11:20 Uhr
Geschrieben von: Redaktion   
Das Ausmaß des Abrechnungs-Skandals bei Krebsmedikamenten scheint offenbar weitaus größer zu sein als bisher angenommen wurde.

Aus Recherchen des Rundfunksenders NDR Info geht hervor, dass deutschlandweit Apotheker im Verdacht stehen, sich an der fehlerhaften Abrechnung von Krebsmedikamenten beteiligt und bereichert zu haben.

Über Großhändler sollen die sogenannten Zytostatika aus dem Ausland eingeführt worden sein, da diese zwar wesentlich günstiger, jedoch in Deutschland nicht zugelassen sind.

Bereits zum Ende des vergangenen Jahres hat der Pharmakonzern Sanofi-Aventis bei der Mannheimer Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet.

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