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Vorsicht vor gefälschten Arzneimitteln

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Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 12:21 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Wie die Bergische Krankenkasse jetzt berichtet, dehnt sich der Internethandel mit gefälschten Medikamenten immer weiter aus. Inzwischen sei schon jedes zweite im Netz erhältliche Medikament gefälscht.

Trotzdem ist es sicherlich noch kein Problem unbedenklich Originalprodukte zu erwerben. „Das geringste Risiko beim Arzneimittelkauf besteht in der Apotheke vor Ort oder einer deutschen Versandapotheke“, sagt Harry Ostwald, Medizin-Fachmann bei der Bergischen Krankenkasse. Behördlich zugelassene registrierte Apotheken zeichnen sich durch transparente und kontrollierte Vertriebswege aus.


Zu erkennen sind solche Apotheken am Sicherheitslogo des Bundesgesundheitsministeriums, ausgestellt vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information. Zudem führen die Apotheken ein Impressum auf ihrer Website. Das lege Name und Anschrift der Apotheke sowie Name des Apothekers, der zuständigen Aufsichtsbehörde und der Apothekerkammer offen. Letztere sei ein weiterer Ansprechpartner, wenn es um die Güte von Apotheken und Arzneimitteln gehe.


Wenn es an die Optik geht seien die gefälschten Produkte kaum von den Originalen zu unterscheiden. „Inzwischen sind auch nahezu alle Sparten betroffen, von sogenannten Lifestyle-Medikamenten wie Abnehmpillen bis hin zu Schmerzmitteln“, sagt Ostwald. Indizien, bei denen Verbraucher aufhorchen sollten sind ungewohnte Verpackung, fehlende Beipackzettel, veränderter Menge oder wenn sich Tabletten nicht in sogenannten Blistern, sondern in Beuteln befinden.

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