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Medizin: Mehr Studienplätze in NRW beabsichtigt

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Dienstag, den 30. März 2010 um 14:33 Uhr
Geschrieben von: Redaktion   
Aufgrund des bemerkbaren Ärztemangels beabsichtigt Nordrhein-Westfalen rund 100 neue Medizin-Studienplätze zu schaffen. Im Jahre 2011 soll dieser Vorgang abgeschlossen und die gegenwärtige Kapazität der Universitäten um fünf Prozent gesteigert sein.

Diese Absicht hat der Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), der den Mangel an Ärzten in NRW beklagt hat. Diese Erweiterung wird geschätzte 25 Millionen Euro kosten und soll mit der Bereitschaft der Hochschulen einhergehen, gesammelter Erfahrung bei der Bewerbung zu einem Gesundheitsberuf erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Pinkwart argumentiert damit, dass viele angehende Medizinstudenten die Wartezeit für ein Medizinstudium mit einer medizinischen Ausbildung überbrücken.

Es ist noch unklar, ob die neuen Studienplätze auf die bisherigen Institutionen verteilt werden oder eine neue Fakultät errichtet wird. Im Falle der Beteiligung anderer Bundesländer könnten so 400 Studienplätze in Deutschland entstehen.

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