Antiretrovirale Medikamente sollen Aids-Ausbreitung stoppen |
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| Dienstag, den 23. Februar 2010 um 13:13 Uhr |
| Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur) |
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Das Nachrichtenportal pressetext berichtet, dass sich die Kosten auf zwei bis drei Milliarden Dollar pro Jahr belaufen würden. Laut Williams erhalten momentan nur rund 30 Prozent der Erkrankten die lebensrettenden Medikamente. Früherkennung und Behandlung sollten ergänzend zur Suche nach einem Impfstoff praktiziert werden, so Williams. Weltweit sind derzeit rund 30 Millionen Menschen mit dem tödlichen HIV-Virus infiziert, jährlich sterben rund 2 Millionen an Aids. Die Tragödie bestehe darin, dass sich die Krankheit unvermindert ausbreite. Der einzige Erfolg bestehe derzeit in der Entwicklung von hochwirksamen Medikamenten. „Sie ermöglichen es den Patienten weiterzuleben und verringern die Viruslast um das bis zu 2.000-fache. So werden die Betroffenen fast nicht ansteckend." Die antiretrovirale Therapie (ART) habe in den letzten Jahren alle Erwartungen übertroffen. Jedoch habe sie die HIV-Übertragungen und die damit zusammenhängenden Tuberkulose-Erkrankungen nicht verringert, da die Therapien zu spät verabreicht wurden. Mit den Medikamenten seien Leben gerettet worden, allerdings sei nicht die Infektion gestoppt worden. Mittels klinischer Studien könnten HIV-Positive in Südafrika in einem überschaubaren Zeitraum von fünf Jahren behandelt werden, so der Experte. |




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