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Brustkrebstherapie: Beschwerden lindern

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Dienstag, den 27. Juli 2010 um 15:57 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   
Jährlich erkranken in Deutschland rund 50.000 Frauen an Brustkrebs und müssen sich einer Therapie unterziehen. Dies läuft mitunter nicht ohne Beschwerden und Nebenwirkungen ab.


Das Brustkrebsmagazin „Mamma Mia!“ und Brustkrebsexperten raten, was dagegen getan werden kann und was Linderung verspricht. „Dabei bleibt es meist nicht beim Haarverlust während der Chemotherapie", weiß Eva Schumacher-Wulf, Chefredakteurin des Brustkrebsmagazins Mamma Mia!, „Übelkeit, allgemeines Unwohlsein, verminderte Immunabwehr sowie in seltenen Fällen Organschäden während der Chemotherapie, schmerzhafte Hautreaktionen und chronische Müdigkeit während der Strahlentherapie und enorme Wechseljahrsbeschwerden, Muskel- und Gelenkschmerzen während der Antihormontherapie sind nur einige der Nebenwirkungen, die fast jede Brustkrebspatientin leidvoll durchmacht", sagt sie.


Experten raten zu leichten Mahlzeiten, gezieltem Bewegungstraining gegen Missempfindungen im Hand-Fuß-Bereich sowie Mundspülungen bei Schleimhautentzündungen. Auch eine kühlende Lotion könne helfen, so Petra Feyer, Klinikdirektorin der Klinik für Strahlentherapie am Klinikum Neukölln. Wichtig sei in jedem Fall viel Bewegung und aktiv am Leben teilzunehmen.

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