Sie sind hier: Home News Therapie Künstliche Befruchtung: Neues Modell zur Bestimmung der Zyklus-Wahrscheinlichkeit
 

Künstliche Befruchtung: Neues Modell zur Bestimmung der Zyklus-Wahrscheinlichkeit

PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 04. August 2010 um 14:08 Uhr
Geschrieben von: Andreas Broda (Redakteur)   
Forschern der Stanford University School of Medicine ist es gelungen ein Modell zu entwickeln, mit dem sich der Erfolg eines zweiten Zyklus nach einer fehlgeschlagenen künstlichen Befruchtung vorhersagen lässt.

Berichten der Forscher zufolge sei das neu entwickelte Modell rund 1000 mal genauer als das bisher genutzte statistische Verfahren und berücksichtige zudem 52 individuelle Faktoren. Beschreibungen der Methode finden sich in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften.

Im Allgemeinen liegt die Erfolgsrate der künstlichen Befruchtungen bei rund 25 Prozent. Etwa 75 Prozent der betroffenen Frauen werden garnicht schwanger oder verlieren das Kind innerhalb der ersten Schwangerschaftsmonate. Im Rahmen dieser Tortur stellt sich für die meisten Frauen die Frage, ob sie diese kostspielige und belastende Behandlung tatsächlich ein zweites Mal durchführen sollen oder nicht. Das neu entwickelte Modell zur Bestimmung Zyklus-Wahrscheinlichkeit soll betroffenen Paaren hierbei Abhilfe schaffen.

Med.info RSS-Feed

 

Seite weiterempfehlen