Neurodermitis: seelische Spätfolgen bei Kindern |
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| Freitag, den 07. Mai 2010 um 19:02 Uhr |
| Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur) |
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6000 Kinder wurden im Auftrag der Bundesregierung untersucht. Auch solche Kinder bei denen die Hauterkrankung schon nach dem zweiten Lebensjahr verschwand, wurden teilweise psychisch verhaltensauffällig. Häufig müssen diese Kinder im Verlauf ihres Lebens auch weitere Einschränkungen ihrer Gesundheit in Kauf nehmen. Dies ist weniger häufig bei Kindern zu beobachten, die nicht an Neurodermitis litten. Dr. Arne Menzdorf vom Allergienetzwerk deutet die Ergebnisse der Studie so, dass viele Eltern ob der Diagnose selbst stark verunsichert werden. „Solch eine Diagnose stellt immer ein Problem dar“, weiß der Fachbiologe. Wichtig sei jedoch, dass die Eltern ihre Sorgen nicht auf das Kind übertragen, die Krankheit aber auch ernst nehmen, so Dr. Menzdorf weiter. Das Kind nehme das Verhalten seiner Umgebung an. Eine positive und unvoreingenommene Einstellung zur Erkrankung helfe im Umgang mit Neurodermitis. „Wie diese Untersuchung nachgewiesen hat, ist das Wohlbefinden von Kindern und Eltern sehr wichtig, um Spätfolgen nach Abklingen der Erkrankung zu vermeiden. Man sollte dem Kind etwas gönnen, was ihm Spaß macht“, so Dr. Menzdorf. Auch die sogenannten Neurodermitis-Overalls seien wichtig – allerdings sollte ein Exemplar gewählt werden, in dem sich das Kind wohlfühlt. |




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