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Therapie: Substitutionsmittel sind gesünder

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Dienstag, den 06. Juli 2010 um 11:41 Uhr
Geschrieben von: Andreas Broda (Redakteur)   
Den Ergebnissen einer im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums in Auftrag gegebenen Studie  zufolge, wirke sich die Behandlung von Suchtkranken mit Substitutionsmitteln, also Drogenersatzstoffen, positiv auf selbige aus. Dies konnte einem Bericht des Magazins „Focus“ entnommen werden.

In diesem erklärt der beteiligte Forscher Hans-Ulrich Wittchen, dass ein Großteil der entsprechenden Patienten aus der Behandlung mit Methadon und anderweitigen Drogenersatzstoffen gesundheitliche Vorteile davontrage. So könne sich beobachten lassen, dass die Patienten weitaus weniger illegale Drogen konsumieren und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligten, beispielsweise in Form von Arbeit.

Der Dresdner Forscher Wittchen erklärt jedoch weiterhin, dass nicht einmal ein Zehntel der beobachteten Zielgruppe das Leben in vollkommener Abstinenz geschafft habe. Selbst nach acht Jahren konnte sich ein Großteil der Abhängigen nicht vollkommen von der Einnahme der Droge beziehungsweise des entsprechenden Substitutionsmittels loslösen.